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Visitenkarte

Eine Visitenkarte für die gemeinsame Jugendarbeit

ALBISHEIM: Netzwerkinitiative von 25 Vereinen und Institutionen - Präsentationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus

Von unserer Mitarbeiterin Gabriele Treiber: Eine gut gestaltete Visitenkarte ist ein wichtiger Schritt für ein erstes Kennenlernen und auch um in guter Erinnerung zu bleiben. Nach diesem Motto bot das Albisheimer Netzwerk für eine kinder- und jugendfreundliche Gemeinde vielen Interessierten im Dorfgemeinschaftshaus die Möglichkeit, das größte Dorf im Zelleital und seine Angebote für junge Menschen kennen zu lernen.

Aufhänger für die bunte Veranstal­tung in der guten Stube Albisheims war die erste Präsentation einer neuen Informationsbroschüre, eben der „AIbisheimer Visitenkarte“, auf der 25 Vereine, Institutionen und Organisa­tionen sich und ihre Jugendarbeit kurz vorstellen.

Initiatoren des Netzwerkgedankens sind Ortsbürgermeister Friedrich Strack und Pfarrer Volker Jacob, die mit der Idee der Vernetzung der Akti­vitäten im Dorf „jungen Menschen den richtigen Weg zeigen wollen", um das Abdriften ins rechte Lager zu ver­meiden. Dies erklärte Pfarrer Jacob bei der Eröffnung der Veranstaltung ebenso nachdrücklich wie Bürgermeis­ter Strack, der sich besonders über die Zusage der vielen Vereine freute, den Nachmittag zu gestalten und sich als aktive Netzwerkler zu zeigen. „Wir wollen unserer Fürsorgepflicht als Orts- und Kirchengemeinde gegen­über unseren Kindern und Jugendli­chen nachkommen. Der Jugendraum war keine Alternative, jetzt wollen wir zeigen, welch ein vielseitiges Angebot in Albisheim für junge Menschen ge­boten wird", erläuterte Strack.

Als Werbung in eigener Vereins-Sache und gleichzeitig für die Gemeinde unterstützt jetzt das neu geschaffene Faltblatt. Grafikerin Ulrike Pohl, der großes Lob für ihre gestalterische Ar­beit ausgesprochen wurde, hat den Netzwerkgedanken aufgegriffen und die Angaben der Vereine in leuchtend gelben Ortsschildern auf einem eng­maschigen Netz wiedergegeben, eine originelle und hilfreiche Idee für alle, die Albisheim und sein Angebot für junge Menschen ausprobieren wollen, ein übersichtlicher Lageplan der Ge­meinde hilft bei der Orientierung im Ort. Von allen beteiligten Gruppierun­gen und von vielen Besuchern als ge­lungen bezeichnet, wird mit der nächs­ten Dorfzeitung Anfang März jedem Haushalt ein Exemplar der Visitenkar­te zugestellt.

Neben dem bunten Reigen der Stän­de, in dem sich die Vereine und ihre Arbeit gerade für junge Menschen zeigten, unterhielt und beeindruckte ein sportlich-musikalisches Bühnen­programm die Besucher im Dorfgemeinschaftshaus, das „Bichersälche" hatte ebenso seine Tore geöffnet wie die Feuerwehr ihre Einsatzwagen vor dem DGH, Chormusik und exzellente Solistenbeiträge wechselten sich ab. Wer sich nicht in der Jugendfeuer­wehr mit ihrer attraktiven Jugendar­beit, bei den Sportvereinen oder dem Gesangsverein einbinden möchte, kann seine Freizeit mit den offenen Angeboten von Kirchengemeinde und Kulturwerkstatt oder Kunstbahnhof gestalten.

Wie die Vereine sich für Kinder und junge Menschen engagieren, zeigt die Zusammenarbeit mit dem Sonnenkin­dergarten, hier haben beispielsweise der Heimatverein, der Natur- und Vo­gelschutzverein oder auch die Bauern- und Winzerschaft bereits viele Projek­te unterstützt. Zusammen bieten die Vereine das Ferienprogramm „Kids-Tage" an. Die Landfrauen werden für die Kinder auch in diesem Jahr wieder mit einem Stabaus-Fest aktiv, da wur­den schon jetzt gemeinsam mit dem Kindergarten die bunten Stecken im Dorfgemeinschaftshaus gebastelt.

Verbandsbürgermeister Klaus-Die­ter Magsig und Landrat Winfried Wer­ner ließen es sich nicht nehmen, den Albisheimer Netzwerklern einen Be­such abzustatten. „Alle Achtung!", kam das Lob der beiden für die aktive Gemeinde und deren fleißige Helferschar. Das stimmige Konzept und die gute Resonanz beeindruckten die Ver­treter aus den großen Gemeinden und ließen einen stolz schmunzelnden Ortsbürgermeister und einen zufriede­nen Pfarrer einen gelungenen Nach­mittag resümieren.

 

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Quelle: Die Rheinpfalz - Donnersbergkreis - 26. Februar 2008
Bericht: Gabriele Treiber / Foto: Stepan